Vorführung des Films „A Chip Odyssey“ mit Bezügen zu ESMC Dresden

Gestern, am Samstag, bin ich bei der Vorführung des Films „A Chip Odyssey“ im Kino im Kasten an der TU Dresden gewesen. Dieser Film porträtiert die mehr als fünfzigjährige Geschichte der taiwanesischen Halbleiterindustrie.

Zuvor gab es eine kurze Einführung durch Dr. Klement Ruey-sheng Gu, welcher zuvorderst die gemeinsamen Werte betonte und damit kokettierte, dass Taiwan im Demokratieindex einen höheren Platz als Deutschland hat.

Dazu nicht ganz passend wurde früh im Film ein Trump-Audiozitat gebracht; jedoch ging es seriös weiter. Die Herangehensweisen und Vereinbarungen wurden in den jeweiligen Kontext der Zeit gesetzt. Herausgestellt wurde der Fleiß und Verzicht der in den Projekten, Instituten und Firmen wie ITRI, UMS oder TSMC beteiligten Leute und der beständige Wunsch, die Spitze zu erreichen und auch, woher die Motivation dazu kam. Spitzensatz: „Failure is not an option“

Manche Sachen waren nicht ganz stimmig, z. B. die geplante CO2-freie Produktion, während 2025 im klimafeindlichen Weißen Haus eine Vereinbarung, 100 Mio. $ zu investieren, unterzeichnet wird. Wobei man eingestehen muss, dass sich ja auch die deutsche Bundesregierung gerne dort blicken lässt. Weiterer Aspekt ist, dass aus der Problemstellung „Globalization is dead. Free trade is dead“ geschlussfolgert wurde „We must keep growing“; bloß wie kann unendliches Wachstum in einer endlichen Welt funktionieren? Außerdem wurde die Künstliche Intelligenz, die zu einer hohen Nachfrage für die Chipfirmen führt, ohne Kritik abgehandelt.

Kurz war eine Einstellung vom leeren Grundstück in Dresden zu sehen.


Dokument vom Juli 2606, letzte Änderung am 7. Juni 2026. Seitenquelltext

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