Gender-Umlaute: die bessere Lösung

Auf dieser Seite schlage ich eine neue Form von Gender-Umlauten vor, die ich seit mäßig langer Zeit selbst verwende. Sie sind in den Tabellen unten definiert.

Gegenüber den existierenden Ansätzen (nicht-gendern, as-Form, binnen-I, binnen-Interpunktion) haben die Umlaut-Formen folgende Vorteile:

Insgesamt machen die Gender-Umlaute die deutsche Sprache reicher, was deutlich in der folgenden Montage einer Tageschau-Kommentator-Meinung illustriert wird (Voller Kommentar zum Verständnis):

Personenbezeichnung

Fall Allgemeinplatz (Singular) Allgemeinplatz (Plural)
Nominativ dä/einä Handwerkä die Handwerkö, auch dö Handwerkö
Genitiv däx/einäx Handwerkäs der Handwerkö(s?), auch dör Handwerkö(s?)
Dativ dät/einät* Handwerkä, auch dät/einät* Handwerkät* den Handwerkön, auch dön Handwerkön
Akkusativ däk/einäk* Handwerkä, auch däk/einäk* Handwerkäk* die Handwerkö, auch dö Handwerkö

* Akkusativ/Dativ singular ist noch nicht entschieden; das t und das k können in Zukunft wechseln. Das macht aber nichts, denn diese Formen treten relativ selten auf. Hier -> Hintergrund dazu.

Spezialfall: Student/Studentin/Abonnent/Abonnentin/...

Fall Allgemeinplatz (Singular) Allgemeinplatz (Plural)
Nominativ dä/einä Studentä die Studentö, auch dö Studentö
Genitiv däx/einäx Studentäs der Studentön, auch dör Studentön
Dativ dät/einät* Studentän, auch dät/einät* Studentät* den Studentön, auch dön Studentön
Akkusativ däk/einäk* Studentän, auch däk/einäk* Studentäk* die Studentön, auch dö Studentön

* siehe oben

Spezialfall: Ingenieur/Ingenieurin/Friseur/Friseuse/...

dä Ingeniä, dä Frisä, ... alternativ: dä Ingenieurä, dä Friseurä, ...

Noch nicht entschieden

(siehe unten)

Nebensatzeinleitung

Direkt-persönlich Allgemeinplatz
(Singular)
Allgemeinplatz
(Plural)
, der/die , dä , die (dö)
, dessen/deren , däxen , deren (döxen)
, dem/der , dät* , denen (dön)
, den/die , däk* , die (dö)

* siehe oben

Komposita

Selbstredend sind die Kompisita entsprechend auszuführen, so wird z. B. aus dem Bewerbermangel oder Bewerberinnenmangel ein Bewerbömangel.

Ortsbezogenheit

"Ich gehe zum Verkäufer / zur Verkäuferin." wird zu: "Ich gehe zut Verkäufät."

"Es ist ein Steinchen im Patienten / in der Patientin, das herausoperiert werden muss." wird zu: "Es ist ein Steinchen it Patientät, das herausoperiert werden muss."

"Ich gehe am Bahnbeamten / an der Bahnbeamtin vorbei." wird zu: "Ich gehe at Bahnbeamtät vorbei."

Sonstiges

Direkt-persönlich Allgemeinplatz
(Singular)
Allgemeinplatz
(Plural)
der/die die (dö?)
er/sie ser sie (sö?)
ihm/ihr iht* ihnen
jede(r) jedä -
ihn/sie sihn (sihk*?) sie
sein/ihr sihr ihr (yhr / öhr?)
seines/ihres sihres -

* siehe oben

Noch nicht entschieden

Versionen dieser Internetseite

Grundversion: 7. Juli 2017

Dativ/Akkusation mit Alternativform; Erwähnung unbestimmter Artikel: 29. Dezember 2017

Tagesschau-Kommentar und Dativ-/Akkusativ-Wechsel: 3. Januar 2018

Dekan/Dekanin unklar: 6. Januar 2018

Mehrere Vor-Wörter: 15. Februar 2018

"Dekanä", Ortsbezogenheit (zum/am/im): 25. Oktober 2018



Dokument vom 7. Juli 2017, letzte Änderung am 25. Okober 2018. Seitenquelltext

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